Ist Trump ein Nazionalist?

Der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten muss sich das allen Ernstes fragen lassen. Der Sturm auf das Kapitol ist nur einer seiner Anschläge gegen die freie Welt. Seine Lügen hören sich genau so an, wie die Narrative Putins vermischt mit Rassismus der deutschen Nationalsozialisten. Die Dummheit der amerikanischen Bevölkerung scheint sämtliche Grenzen gesprengt zu haben – so wie seinerzeit die der Deutschen.

Die Vorstellungen die die Trump-Anhänger wegen der verlorenen Wahl gezeigt haben und der damit einhergehende Rassismus erinnern stark an die Machenschaften der Nationalsozialisten in Deutschland. Auch Hitler war ein Rassist und Putschist! Nur dass dieser noch über Himmler und Göppels verfügte und reguläre Kampfgruppen wie SS und SA gegen seine Gegner einsetzte.

Trump dagegen hat einen bewaffneten Mob. Ein Präsident der sein eigenes Land um Millionen betrügt, die öffentliche Ordnung erheblich schädigt und mit Diktatoren kokettiert ist nicht minder gefährlich wie Hitler. Und wie bei Hitler ist es nicht die Person Trump sondern der gedankenlose Mob, der gewaltbereit ist und rassistische Narrative unterstützt. Nach dem missglückten Putsch bei der letzten Wahl müsste Trump für viele Jahre hinter Gittern und aus dem öffentlichen Leben verschwinden. Die milden Urteile gegen die Beteiligten an der Erstürmung des Parlaments sind bei weitem nicht angemesen, da sich die Amgriffe gegen die Regierung und die Bevölkerung richten. Die Erstürmung des weißen Hauses war ein Putschversuch gegen die amerikanische Demokratie. Die Aberkennung eines Wahlsieges unter nicht nachvollziehbaren Beschuldigungen des Wahlbetrugs als Argument für die gewaltsame Einnahme des weißen Hauses zu nutzen, lässt direkte Rückschlüsse auf die Intelligenz der Beteiligten zu. Trump selbst hat diesen Weg befeuert bis es zu spät für eine Umkehr war. Das ist ein verdeckter Putschversuch, der bei Gelingen schreckliche Folgen für die amerikanische Befölkerung sowie für die Bevölkerung vieler anderer Länder dieser Welt haben würde.

Mit ausgestreckter Hand wäre die Geste eindeutiger

Andererseits ist er auch ein mahnendes Beispiel für den Zustand unserer Demokratieen. Wie gefährlich auch heute noch ein duchgeknallter Nazi sein kann wenn er von einem kriminellen Mob unterstützt wird, zeigte sich bei der Erstürmung des Kapitols. Die weltzweiten Schäden, die Trump in seiner kurzen Amtszeit angerichtet hat bringen Amerika international in Misskredit. Wenn sich Demokratieen gegen solche Angriffe nicht erfolgreich zur Wehr setzen können, haben Autokraten wie Putin, Assad, LiPing etc., ein gutes Argument gegenüber Ihrer Bevölkerung ihr Handeln zu rechtfertigen. Durch seine organisierte Steuerhinterziehung hat sich Trump eigentlich von vornherein als untauglich für das Amt eines Volksvertreters erwiesen. Es ist eigentlich Bürgerpflicht für den Erhalt freier Gesellschaften solche Menschen aus der Macht über ganze Staaten zu entfernen, bevor es zu spät ist. Als deutscher Bürger hat man bei dem Sturm auf das Kapitol ein mulmiges Gefühl, verbunden mit der Erinnerung an den Brand des Reichtags in Berlin.

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