
Das Turbowachstum der Wirtschaft kann (und sollte) nicht aufrecht erhalten werden um Umwelt und Menschen zu schonen. Trottzdem wird der „alternativlose“ Zwang zum Wachstum allen anderen menschlichen Bedürfnissen vorgezogen.
Stattdessen sollten bedarfsgerechtere, Ressourcen schonende Produktionen von Gütern und Leistungen realisiert werden.
Die Nachfrage (nicht das Expansionsbestreben) sollte den Produktionsbedarf regulieren um Überproduktionen zu vermeiden/reduzieren.
Fairere Arbeitsverhältnisse mit angemessenen Mindestlöhnen werden sich positiv auf Gesundheit und Befinden der arbeitenden Bevölkerung auswirken.
In einer modernen Gesellschaft sollte ein Mindesteinkommen und der Respekt vor anderer Leute Arbeit eine Selbstverständlichkeit sein.
Gesellschaftliche Anerkennung darf nicht auf das Einkommen reduziert werden, denn Viele verdienen nicht einen Bruchteil dessen, was sie bekommen und umgekehrt.
Ein Wegfall von Bürokratie macht Innovation einfacher bzw. überhaupt erst möglich. Mehr Mitverantwortung für das Gemeinwesen wird eine Selbstverständlichkeit werden was man mit der Idee der Commons vergleichen kann.
Aufgaben können auch an privat vergeben werden, wenn die Bezahlung über ein Konto erfolgt. So werden die Arbeitsmöglichkeiten vielfältiger. Hierbei muss allerdings auch ein ausreichender Mindestlohn ausgezahlt werden.
Erwerbsarbeit darf nicht unter Mindestlohn honoriert werden, da nur so die abgaben- und steuerpflichtige Einkommenshöhe schnell genug erreicht wird um das Abgabenvolumen gerecht zu verteilen.
Die Abgaben entfallen ausschließlich auf persönliches Einkommen. Zum persönlichen Einkommen sind aber auch Kapitalerträge, Boni und andere Vermögenszuwächse zu zählen, die so auch unter die Abgaben- und Einkommenssteuerpflicht fallen. Eine Beitragsbemessungsgrenze für Abgaben ist nicht gerecht und entspricht auch nicht dem Gleichheitsgrundsatz. Die Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze hätte durchaus positive Effekte auf Gesellschaft und Wirtschaft.
© Till Uhlmann
