Die Waldbrände in Südamerika sind ein gutes Beispiel für den Zustand unserer Gesellschaften.

Nur um etwas Geld zu erhalten roden arme Menschen den Urwald, den wir so dringend benötigen um einen Lebensmittelüberschussmarkt zu bedienen.

  • sind das die Schuldigen?

Innovation ist menschlich und wir sind Menschen, haben vieles erreicht und erfunden angetrieben von der Verwirklichung unserer Ideen und das inzwischen weltweit.

Inzwischen sind die meisten Märkte gedeckt, vor allem Massenware haben wir genug. Um den Überschuss doch noch zu verkaufen, lassen sich Menschen einiges einfallen.

Hierdurch entstehen Märkte, die oft nur noch auf Basis künstlich erzeugter Bedürfnisse funktionieren und am liebsten jedem Menschen auf der Welt möglichst viel Plunder, den keiner braucht zu verkaufen. Diese Märkte werden weltweit von den Regierungen gedeckt, da sie Umsätze generieren und so ein Wachstum vortäuschen. – außer den Müllberg, der wächst tatsächlich.

Da im gleichen Zug ertragreiche Arbeit eingespart wird, fehlt es vielen Menschen an den Mitteln, diese Märkte mit ihren manipulativen Methoden immer termingerecht zu bedienen. Darauf baut sich ein noch perfiderer Geschäftszweig auf:

Inkassounternehmen

Ausgerechnet die, die sowieso kaum noch mitspielen können, sollen immer mehr bezahlen – auch komplett unverhältnismäßig

dies lässt sich nicht leisten, oder die nächste Zahlung geht wieder daneben, da zu wenig Reserven verfügbar sind.

Miete, Energie und Lebensmittel steigen hauptsächlich im Preis, die Löhne steigen seit Jahren kaum und im Niedriglohnsegment gar nicht.

Im Niedriglohnsegment findet aber die ganze Dienstleistung statt, die die Infrastruktur unserer Gesellschaft aufrecht erhält. Hier werden durch die Arbeit aber lediglich die Bedürfnisse abgedeckt, die absolut unverzichtbar sind wie wohnen, essen, anziehen. Schon kleine Mehrbelastungen können hier schon existentiell bedrohlich sein.

Diese herabgewürdigte Arbeit ist viel mehr wert, als sie in unseren Systemen erwirtschaften kann. Deswegen ist sie trotzdem unverzichtbar.

Genau diese Menschen sind die hauptsächlich betroffenen dieser Methodik und versuchen, leider oft erfolglos, dem Druck auszuweichen dem sie zunehmend ausgesetzt sind. Die Folgen einer solchen Ungleichbewertung führt zu Existenzverlusten, psychischen Ausfällen, politischem Unmut, Depressionen, usw..

Schon 1942 deutete der amerikanische Ökonom Peter Schumpeter diesen Verlauf an.

Fortschritt ist gut, aber an unseren Werten müssen wir wohl noch arbeiten, sonst geht das ganz bös in die Hose

.. und wie sieht es mit dem Einigen und Teilen aus?

gibt es Lösungen?

Bestimmt..

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