GroKo die zweite in grün

.. wir werden uns schon einigen

 

In Baden-Würtemberg fängt das Dilemma schon an. Der Wählerwille, der die Abwahl der Lobbypartei CDU verursachte, die nur noch von einer Stammwählerschaft gewählt wird die seit 30-70 Jahren ihr Kreuz an der gleichen Stelle macht ohne sich um Inhalte zu kümmern, wurde durch die Grünen einfach übergangen. Dies verhindert wichtige Schritte zur Abkehr von der reinen Industrieförderung und dem dringend nötigen Ausbau einer funktionierenden Infrastruktur mit fairem Mindestlohn. Zudem werden von Grünen und CDU/CSU nur ein kleiner Teil der Bevölkerung wirklich vertreten. Aus diesem Grund wäre eine SPD Linke FDP Grüne Regierung viel näher an der Vertretung sämtlicher Bevölkerungsteile und führt damit auch zu einem ehrlicheren Diskurs über die Belange des größten Teils der Bevölkerung. Der mündige Wähler sollte auch darauf achten, dass weder Lobby noch Verbote den Hauptteil der Regierung ausmachen. Die GroKo hat letztendlich zu den Erfolgen der nationalistischen Protestpartei AFD geführt und die SPD weit von ihrer ursprünglichen Richtung als Arbeiterpartei gelöst und sie dadurch nahezu unwählbar gemacht.
Bei einer schwarz günen Koalition ist zu befürchten, dass es dabei den Grünen genau so wie der SPD ergeht.

Der fortschreitende Lobbyismus lässt sich nur ausbremsen, wenn alle derzeit regierenden Akteure ausgetauscht werden!

Allein schon deswegen sollte der bewusste Bürger in einem Wahljahr reiflich überlegen wem er eine faire, handlungsfähige Regierung zutraut. Immerhin sollte diese ja die Interessen der Bürger vertreten...

 

 

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