Bei der Programmauswahl fällt direkt die Vielzahl an unnötigen Lokalsendern, die auch das Auffinden anderer Sender erschwert auf.
Wer braucht schon 15 Sender, auf denen das Gleiche läuft?

Man fragt sich, wohl nicht zu Unrecht, was für einen Sinn es machen soll einen solchen staatlichen Rundfunk durch eine Zwangsabgabe über ein privates Unternehmen zu finanzieren und nicht aus Steuermitteln.

Steuermittel sind in Deutschland nahezu perfekt kontrolliert durch den Bundesrechnungshof. Durch eine solche Zwangsabgabe auf privater Ebene wird dieser ausgehebelt und kann die Mittel nicht, oder nur unzureichend, kontrollieren.

Hierfür können mehrere Aspekte wichtig sein:

  • Zu testen wie viel man der Bevölkerung zumuten kann, ohne einen Aufstand zu riskieren
  • Um verdienten Günstlingen ein Pöstchen zukommen zu lassen
  • Den Teil der Bevölkerung, der sich eigentlich nicht einmal einen Fernseher leisten kann unter Druck zu setzen und dadurch besser kontrollieren und „entlarfen“ zu können.
  • Die Meinungsbildung zu kontrollieren und dafür noch aus schwarzen Kassen „Graugeld“ an potentielle Whistelblower als Schweigegeld auszahlen zu können, ohne dass dies durch den Bundesrechnungshof oder ähnliche Einrichtungen kontrolliert werden kann.

Wenn man dies alles in Betracht zieht, sind die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten alles andere als unabhängig, was auch auf die Berichterstattung Auswirkungen haben kann, bzw. hat.

Wir werfen Diktaturen und anderen Regierungsformen gerne die Zensur der Medien vor. Allerdings ist diese so offensichtlich, dass nahezu jeder weiß, dass nicht alles stimmt was in den Medien proklamiert wird.
Dagegen behaupten hier zwangsfinanzierte Medienkonzerne eine unabhängige Berichterstattung zu gewährleisten. Und erschleichen sich dadurch das Vertrauen eines großen Teils der Bevölkerung.

– Quasi ein perfektes Zensursystem.


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