An ARD ZDF Deutschlandradio

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihnen mein Bedauern mitteilen, dass ich nicht früher auf die Schreiben des ARD ZDF Beitragsservice reagiert habe. Das lag in erster Linie daran, dass ich diese für eine neue Betrugsmasche gehalten habe, wie sie fast täglich in die Briefkästen und Mail-Postfächer wandern.

Nach einer Recherche stellte ich dann fest, das es sich hier um einen groß angelegten Betrug von ungeahnten Ausmaßen handelt. Wir reden ja von der Summe von ca. 9.5mrd €/Jahr von dem ca. 8,5mrd privat (+Sozialabgaben für Arbeitslose und Geringverdiener)¹ und ca. 1 mrd von Unternehmen getragen wird, wobei die kleinen und mittleren Unternehmen ca. 70% davon tragen bei lediglich ca. 30% des Gesamtunternehmensumsatzes.²

Die Unterstützung aus der Politik hinterlässt auch ein „Geschmäckle“ und sollte dringend hinterfragt werden.

Es handelt sich hierbei um eine Abgabe. Das beinhaltet die Zweckgebundenheit dieser Einnahmen. Diese muss lückenlos nachvollziehbar öffentlich gemacht werden.

Ich werde mich nicht der Beihilfe zu einer Bürgergeldverschwendung schuldig machen und muss aus diesem Grund die Zahlung verweigern.

Zu alldem kommt ja auch noch die Frage nach dem Sinn dieser Anstalten des öffentlichen Rechtes. Von Neutralität kann bei diesem Finanzierungsaufwand keine Rede mehr sein. Vielmehr scheint es sich hier um eine reine Geldbeschaffungsmaßnahme zu handeln – zu welchem Zweck auch immer.

Mit allem Respekt,

Till Uhlmann

 

¹ Berechnungsgrundlage Statistisches Bundesamt Zahlen 2013
² Berechnungsgrundlage Statistisches Bundesamt Zahlen 2012

Die Dummheit der Masse?

„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“
Zitat: Albert Einstein

Es ist fast nicht zu fassen, dass die amerikanische Masse einen Donald Trump wählt.

Gut, sie hatten keine Wahl und sind trotzdem sehr zahlreich hingegangen. Im Prinzip war die amerikanische Bevölkerung wirklich arm dran. Sie hatten ja quasi nur die Wahl zwischen Hilary Clinton, die für ein ungeliebtes Etablissement steht (und meiner Ansicht nach genau so wenig wählbar ist) und zwischen Trump, der so national und fremdenfeindlich ist, dass in den nächsten Jahren eine Ausgrenzung Amerikas vom Rest der Welt zu befürchten ist. Bei nahezu täglichen Schießereien mit mehreren Toten will er trotzdem an der „Volksbewaffnung“ festhalten, eine Mauer gegen Zuwanderung im Süden errichten lassen, die sozialen Errungenschaften der Vorgängerregierung rückgängig machen und somit die Spaltung der amerikanischen Gesellschaft in arm und reich zu etablieren.

Internationale Verträge wie Nato und UNO stehen jetzt auf dem Spiel. Sicher, das sind nicht die besten Lösungen für weltweite Probleme, aber doch sind sie es wert erhalten zu bleiben was er wohl auch nicht in Frage stellen werden kann, dennoch werden diesen Vereinigungen der starke Partner fehlen.

Es ist doch sehr verwunderlich, wenn ich höre, wie er davon spricht, dass er die Infrastruktur ausbauen und auch international einiges umsetzen will, wenn ich das in den Zusammenhang mit der Tatsache stelle, dass er höchstpersönlich sein Volk um die Abgaben, die jeder andere für die Umsetzung solcher Ziele zu Zahlen hat, schlichtweg betrogen hat.

Vereinbarungen zum Erhalt der Erde als lebenswertes Umfeld wie Klimaabkommen, Gesundheitsversorgung auch für weniger Reiche, fairer Umgang mit schwarzen und Lateinamerikanischen Bevölkerungsanteilen werden wohl weiterhin nur ein Traum bleiben.

Im Grunde bleibt dem Rest der Welt nur übrig abzuwarten, was tatsächlich passiert, da der gewählte Präsident nicht gerade für Geradlinigkeit steht – zumindest ist er wandlungsfähig, was er schon jetzt sehr anschaulich unter Beweis gestellt hat.

EU – Flüchtlingsdeal mit einem unsicheren Land?

wie können eigentlich die Vereinbarungen des Flüchtlingsdeals eingehalten werden, wenn das Land in das die abgelehnten Flüchtlinge zurückgeschickt werden selbst ein Land ist, das seine Bürger verfolgt. Ein Land, das die Pressefreiheit radikal beschränkt, das die kurdische Minderheit verfolgt und bekriegt, das Regimekritiker in den Medien inhaftieren lässt und verklagt, das die Gerichtsbarkeit aushebelt, indem es das Verfassungsgericht ausschließlich mit regierungstreuen Richtern besetzt, um faktisch die Verfassung außer Kraft zu setzen.

edogan

Nach einem (vermutlich) inszenierten Putschversuch (Für Erdogan ist der Putsch ein Geschenk Allahs) wird vollends der Rest der Opposition und der Gerichtsbarkeit zu den bereits inhaftierten freien Medienvertretern gesperrt und evtl. auch noch zum Tode verurteilt. Jedem der sich kritisch zu diesen Machenschaften äußert, droht eine Anklage, die mit der Todesstrafe enden kann. Somit ist jeder, der sich kritisch und demokratiefreundlich orientiert ein politisch verfolgter im eigenen Land und somit auch in der EU asylberechtigt. Auch Kurden sind von einem drohenden Genozid betroffen und auch aus diesem Grunde ebenfalls asylberechtigt ….

Können wir noch 10mio. türkische Flüchtlinge aufnehmen?2-format6001

Die 8 nach Griechenland geflüchteten Soldaten dürfen auf keinen Fall wieder in die Türkei ausgeliefert werden, wenn uns nur ein wenig daran liegt, die Wahrheit über die Gründe und die Entstehung des Putsches zu erfahren – sie sind die einzige Chance dies herauszufinden und werden in der Türkei mit hoher Wahrscheinlichkeit hingerichtet.

Momentan verteidigen wir eine entstehende Diktatur (auch Sadam Hussein wurde demokratisch gewählt) dies ist kein tragbarer Umstand, auch in Anbetracht der Tatsache, dass nicht einmal hochrangige deutsche Staatsvertreter eine Einreisegenehmigung zum Besuch der deutschen Soldaten erhalten haben. Zudem wurde der Stützpunkt während der „Machtübernahme“ außer Betrieb gesetzt (Energiezufuhr gekappt) Wir sollten versuchen, unsere Streitkräfte umgehend in eine sicherere Region zu verlegen und die Europäische Grenze zur Türkei bis zur Klärung der Verhältnisse zu schließen.

Im Falle der Alleinherrscherschaft von Erdogan, müssen wir uns auch Gedanken über doppelte Staatsbürgerschaft machen, da hier eine politische Einflussnahme zugunsten dieser Diktatur wahrscheinlich werden würde.
Allein schon die Demonstrationen während dem (vermutlich inszenierten) Putschversuchs in Berlin und Hamburg sind hierfür ein eindeutiges Indiz. Auch die Ankündigung einer Migrantenpartei in Deutschland vor einigen Tagen von einem erklärten Anhänger Erdogans, gab mir hier zu denken.1-format6001

Glauben und Gesellschaft

Glaubenskriege sind nicht mehr zeitgemäß, die aktuellen Hauptreligionen sind 2000 Jahre alt, oder älter und haben nur noch wenig Bezug zu den aktuellen Verhältnissen. Hinzu kommt, dass die Hauptaussagen der Religionen sich weitgehend decken. Religiöse Gruppen werden für Machtinteressen missbraucht. Das Beispiel Irland zeigt das derzeit recht deutlich. Hier redet man seit neuestem nicht mehr vom Krieg der verschiedenen Konfessionen, sondern von Pro- und Kontra-britischer Einstellung. Vergessen ist jetzt der Glaube an den Krieg der Konfessionen, der schon seit seinem Bestehen nur dazu diente, einfache, gläubige Bürger in die kriegerischen Handlungen einzubinden und parteiisch zu machen. Das Selbe wird weltweit von unseren Mächtigen forciert. Auch der Dschihad basiert wahrscheinlich auf solchen Macht-, bzw. Profitinteressen. Die Kreuzzüge des Mittelalters hatten ja auch das Ziel, weite Ländereien zu unterdrücken.

Ursprünglich hatten die Religionen die wichtige Aufgabe, vielen Menschen ein organisiertes Miteinander in großen Gesellschaften zu ermöglichen. Auch heute noch bilden die wichtigsten Aussagen noch den Grundstein friedlichen Zusammenlebens.

In jeder der Hauptreligionen werden Regeln zum zusammenleben der Menschen aufgestellt und alle verurteilen Mord und Totschlag. Allein die Auslegung und Gruppierungen selbst gleicher Glaubensrichtungen, veranlasst Massen von Menschen sich mit Ihren Nachbarn zu bekriegen, Terrorakte zu begehen und sich über den Rest der Welt stellen zu wollen. Solange das den Machtinteressen großer Mächte nicht widerspricht, wird sich an dieser Praxis nichts ändern.

Die Menschen selbst könnten mit etwas gesundem Menschenverstand, mehr Toleranz, gesellschaftlicher Bildung und dem Bewusstsein, dass Glauben jedermanns Privatsache ist und niemand das Recht hat darüber zu bestimmen, dieses menschenunwürdige Verhalten beenden. Menschenunwürdig, weil der Mensch in der Lage ist auch komplexe Zusammenhänge zu erfassen, vernünftige Entscheidungen zu treffen und auch sehr wohl Recht von Unrecht unterscheiden kann – und dies unabhängig von Rang und Status. Allein der Wille auf sein angeborenes Gewissen auch zu hören, obwohl die Folgerungen nicht immer zum eigenen Vorteil sind, würde in vielen Fällen (vor allem in den Machtpositionen) schlimmeres verhindern. Aber gerade hier werden solche Massenverhaltensmuster aufgrund religiöser Verblendung und politischer Ideologien forciert um sich Vorteile zu verschaffen, bzw. die Machtpositionen zu verteidigen.